Sonntag, 13. Mai 2001 - Volksbühne (Mitte)
  15 – 17.30 Uhr: Ist die Philosophie männlich oder weiblich?
 
Der Unterschied der Geschlechter spielt im sozialen und politischen Leben unserer Epoche zweifelsohne eine wichtige Rolle. Aber ist er auch relevant für die Philosophie und die Sicht auf die Welt? Den Frauen war die Philosophie von jeher verwehrt. Welchen Tribut musste die Philosophie dafür zahlen?

Françoise COLLIN, Philosophin. Veröffentlichungen u.a.: Les fem-mes de Platon à Derrida (Plon); Le différend des sexes (Pleins Feux); L'homme est-il devenu superflu? Hannah Arendt (Odile Jacob).
Geneviève FRAISSE, Philosophin, Abgeordnete im Europarat. Auf Deutsch sind kürzlich erschienen: Geschlechterdifferenz (Diskord), Geschlecht und Moderne (Fischer-TB). In Frankreich kürzlich erschie-nen u.a.: La différence des sexes (PUF), La raison des femmes (Plon).
Monique DAVID-MENARD, Forschungsleiterin an der Universität Paris VII-Denis Diderot, Psychanalytikerin. Veröffentlichungen u.a.: Les constructions de l'universel (PUF), La folie dans la raison pure (Vrin), Tout le plaisir est pour moi (Hachette Littérature). Auf Deutsch kürz-lich erschienen: Die Konstruktionen das Universellen (Turia & Kant Verlag).

Einführung und Moderation: Ursula KONNERTZ, wissenschaftliche Koordinatorin am Zentrum für Ethische Studien der Universität Tübingen. Dozentin am Leibnitz-Institut. Mitherausgeberin der Zeitschrift „Die Philosophin“. Veröffentlichungen u.a.: Grenzen der Moral (Diskord); Ansätze feministischer Vernunftkritik III. Weibliche Ängste (Diskord); Weiblichkeit in der Moderne (Diskord).
Vorstellung durch Christina von BRAUN, Professorin an der Humboldt Universität Berlin. Veröffentlichungen u.a.: Essen und Gesellschaft. Die Politik der Ernährung (Studien Verlag); Der ewige Judenhass (Philo Verlag); Gender Studies. Eine Einführung (Metzler).